Wild’n’Cali – Viva Las Vegas!

„Was in Las Vegas passiert, das bleibt auch in Las Vegas!“
Wenn man sich unsere Fotoausbeute anschaut, könnte dies tatsächlich so sein, aber ein wenig was zu erzählen, habe ich dann trotzdem.

Wie bereits im ersten Beitrag zu dieser Reise erwähnt, haben wir zwei Nächte im MGM Signature verbracht, jedoch nicht im 21. sondern im 23. Stock! Für unser Wohnmobil war dort leider kein Platz, dieses haben wir dann direkt auf einem bewachten Parkplatz am Strip für 10$/Tag abgestellt.
Das verlief schon mal alles sehr viel einfacher, als wir erwartet hatten.

Vollkommen euphorisch haben wir daraufhin unser Zimmer gestürmt. Ich habe noch nie in solch einem Hotelzimmer geschlafen. Es enthielt alles was das Herz begehrt. Es war bestimmt 50qm groß, wir konnten von dem Balkon auf jegliche LED-Leinwände der Stadt blicken und sogar einen Jacuzzi konnten wir unser Eigen nennen. (Es ist mehr als empfehlenswert kein Schaumbad in die Wanne zu geben, wenn ihr den Jacuzzi nutzen wollt!)

Am Abend unserer Ankunft haben wir eine erste Runde über den Strip gedreht und zunächst geübt, wie die verschiedenen Tische so funktionieren.
Man kann das Gefühl sehr schwer beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn man über den Boulevard zieht. Vielleicht ist es die Reeperbahn mal 100. Auf jeden Fall ist es einfach nur beeindruckend, egal wie oft man dieses Szenario schon in irgendwelchen Filmen gesehen hat.

Der nächste Tag brachte uns nach Downtown Las Vegas. Der Ort, wo alles einmal seinen Ursprung hatte. Die Casinos und Hotels, welche wir dort gesehen haben, hatten wenig Modernes und dafür absolut jede Menge Charme. Für das richtige Fear and Loathing in Las Vegas Erlebnis würde ich auf jeden Fall beim nächsten Besuch dort die Nächte verbringen.
Christian puschte sein Adrenalinlevel noch bei einer Ziplinetour über der Fremont Street und dann ging es für uns am Abend wieder auf den Strip.

Wir haben gewonnen! Aber am Ende auch alles wieder verloren…
Las Vegas ist die Stadt, die Dir an jeder Ecke das Geld aus den Taschen zieht.

Somit ging es für uns am Dienstag ohne den Jackpot weiter zum Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin haben wir noch die Hoover Talsperre überquert. Der Damm kann die einzige Erklärung sein, warum es in den bisher von uns bereisten Gebieten quasi keine Windenergieanlagen gibt.

Am Grand Canyon lief dann wieder einmal alles so ab, wie es eigentlich gar nicht ablaufen kann. Wir haben den letzten freien Parkplatz im National Park für die Nacht bekommen und waren zudem noch 10 Minuten vor dem Sonnenuntergang am Mather Point.
Ich habe lange überlegt, ob sich dieser lange Umweg zum Grand Canyon lohnt, und ja, er lohnt sich! Gefühlt hat man dort eine Leinwand mit diesem Ausblick hoch gezogen. Dieses Ausmaß war mit dem bloßen Augen überhaupt nicht richtig greifbar und vollkommen surreal. Was die Natur sich bei diesem Canyon gedacht hat, ist einfach nur verrückt.
Und dann zeigte sich tatsächlich auch noch für wenige Minuten die Sonne und das Lichtspektakel nahm seinen Lauf.
Wir konnten überhaupt nicht begreifen, was wir da gesehen haben und freuten uns umso mehr auf den nächsten morgen, um den Grand Canyon noch einmal auf uns wirken zu lassen.

„Wie sie sehen, sehen sie nichts!“
Dass das Wetter nicht gut wird, hatte uns bereits der Wetterbericht verraten, aber das wir am nächsten morgen einen Grand Canyon vorfinden werden, welcher sich komplett im Nebel befindet, damit hatten wir nicht gerechnet. Hinter der Abzäunung hätte ebenso eine grüne Blumenwiese liegen können.

Ich kann es immer noch nicht so ganz begreifen, was wir da gesehen und dann auch wieder nicht gesehen haben.
Auf jeden Fall haben wir uns dann zügig dafür entschieden unsere Weiterreise anzutreten.

Der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage leider keine wirkliche Besserung, vor allem an der Küste unterhalb Los Angeles. Wir haben uns aus diesem Grund gegen San Diego entschieden und uns gleich auf den Weg nach Palm Springs gemacht.
Hier sind wir im Dunkeln gelandet und ich bin wieder einmal mehr als gespannt, was uns morgen bei Tageslicht erwarten wird.

Am Rande – Coronavirus

Es war unsere größte Sorge, dass wir nicht in die USA einreisen können und heute Abend hat Trump wirklich einen Einreisestopp für Europäer verhängt. Wir sind hier.
Der Urlaub bekommt so langsam ein komischen Beigeschmack, da sich die ganze Welt und vor allem Europa dieser Krise widmet und wir hier in den USA unbeeindruckt (Wir haben bisher absolut nichts bemerkt.) davon Urlaub machen.

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