Wild’n’France – Oh Vincent!

Wie in meinem letzten Beitrag „Wild’n’France – park4night oder Marseille?“ bereits erwähnt, gestaltete sich die Parkplatzsuche an dem Abend sehr schwierig. Zunächst steuerten wir einen recht gut bewerteten Parkplatz an. Nachdem wir jedoch nach einer kilometerweiten Fahrt durch Walachei an einem verlassenen See ankamen, war uns doch etwas mulmig zu Mute. Weit und breit keine Menschenseele und die nächste Zivilisation meilenweit entfernt. Dies wäre alles andere als eine entspannte Nacht für uns geworden. Also haben wir wieder umgedreht und den nächsten Parkplatz in der Nähe aufgesucht. Mittlerweile war es schon nach 22 Uhr. Wir haben uns einen Stellplatz gesucht und den Bulli schon für die Nacht präpariert, aber so richtig war auch dieser Parkplatz nichts. Er lag direkt an einer befahrenen Straße und die Jugendlichen des Ortes machten hier abwechselnd Halt. Also haben wir die Thermomatten, zugleich Sichtschutz, wieder entfernt und die Suche ging weiter. Am Ende standen wir auf einem betonierten Parkplatz mitten im Ort neben einer Grundschule. Ein Glück sind Ferien! Dieses Mal also kein Parkplatz mit Aussicht – auch das gehört zu so einem Roatrip dazu.

Wir haben die Sache sehr entspannt betrachtet, da wir um unser Ziel des nächsten Tages wussten. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Morgen bei McDonalds zum Waschen ging es für uns weiter zum Plage de Piémanson. Rømø 2.0, bis auf die Flamingos am Straßenrand! Wir standen mit dem Bus weniger Meter vom Mittelmeer direkt im Strandsand und so haben wir den Tag verbracht: Sonnen, baden, lesen, essen, Vino und von vorne! Das ist der Platz zum runterkommen und für alle Kiter unter Euch: es herrschten die perfekten Windbedingungen und es waren nur eine Handvoll Surfer auf dem Wasser.

Wir haben dort die Nacht verbracht (Auf den Parkplatz sind wir wieder durch Instagram aufmerksam geworden und er ist for free.) und am nächsten Morgen nach einem entspannten Start in den Tag unsere Weiterreise angetreten. Durch Zufall haben wir einen Zwischenstopp in der Stadt Arles eingelegt (Manches Mal sind die Dünen nicht genug….) und wir sind in DER Stadt gelandet. Ich war dazu geneigt voreilig Marseille als die schönste Stadt auf unserer Reise zu betiteln, aber dann kam Arles. Sie diente bereits Vincent Van Gogh als Inspiration, auch ich könnte hier wohl mein Buch zu Ende schreiben. Kleine Gassen, kleine Läden, keinerlei Markenläden haben sich in der Innenstadt niedergelassen, ein Restaurant reiht sich dem nächsten, Menschen die sich dem Genuss verschrieben haben, künstlerisches Treiben an jeder Ecke. Magnifique!

Dieser überraschend Zwischenstopp dauerte somit länger als erwartet. Nichtsdestotrotz haben wir am späten Nachmittag unser Tagesziel Leucate erreicht. Hier bleiben wir das erste Mal auf unsere Reise 3 Nächte am Stück und wollen die nächsten Tage mit Windsurfen und entspannen verbringen. Ich bin gespannt, was dieser Abschnitt wieder mit sich bringen wird!

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